Was ist ein Connection-String und wann parst man einen?
Ein Connection-String (Text-Config, die beschreibt, wie man sich mit einer DB verbindet) ist eine einzeilige URL, die kodiert: DB-Protokoll, User, Passwort, Server-Adresse, Port, DB-Name und optionale Parameter wie SSL. Sieht so aus: `postgresql://user:pass@host:5432/dbname?sslmode=require`.
Dieses Tool macht drei Dinge: 1. Parst eine geupastete URL in Einzelfelder: User, Passwort (maskiert, klicken zum Anzeigen), Host, Port, Datenbank, Parameter. Jedes Feld hat seinen eigenen "Copy"-Button. 2. Baut eine URL aus einem Formular, wenn du die Teile separat hast und zusammensetzen willst. 3. Konvertiert zwischen URL-Format und dem `key=value`-Format, das `psql` und `mysql` auf der Command-Line nutzen: `host=localhost port=5432 user=ada`.
Unterstützt PostgreSQL, MySQL, MariaDB, MongoDB (inkl. SRV und Replica-Sets), Redis (TLS), SQL Server, Oracle und JDBC-Strings mit `jdbc:`-Präfix.
So nutzt du das Tool
- Modus wählen: Parse (URL zu Feldern), Build (Formular zu URL) oder Key=Value-Format (psql-/mysql-Stil).
- Im Parse-Modus deinen Connection-String pasten. Felder erscheinen automatisch. Auf das Augen-Icon klicken fürs Anzeigen des Passworts, aufs Copy-Icon für einzelne Felder.
- Im Build-Modus das Formular ausfüllen: Protokoll, User, Passwort, Host, Port, Datenbank, Parameter. Die URL setzt sich selbst zusammen.
- Im Key=Value-Modus eine `host=... port=... user=...`-Zeile pasten und denselben Connection-String als URL bekommen.
- Jedes Feld hat einen eigenen Copy-Button. Die volle URL hat einen größeren Button daneben.
- Die SSL-Zeile sagt, ob SSL/TLS in den Parametern erkannt wurde. Keys: `sslmode=require`, `ssl=true`, `tls=true` etc. "Off" heißt `sslmode=disable` oder kein Parameter.
Wann das nützlich ist
Klassische Szenarien:
- Neuen Entwickler onboarden. Du bekommst einen Connection-String in Slack von Heroku/Render/Supabase und musst ihn aufbrechen, um lokale Tools zu konfigurieren (TablePlus, DBeaver, pgcli).
- Einen String zwischen Formaten migrieren. Eine ORM (Prisma, Drizzle) will eine URL, die `psql`-Command-Line will `host=... port=...`. Oder andersrum. Der Konverter geht beide Wege.
- Prüfen, ob ein Passwort korrekt URL-encoded ist. Ein Passwort mit `@`, `:`, `/`, `?` muss in einem Connection-String URL-encoded sein. Der Parser dekodiert, der Builder kodiert.
- JDBC einrichten in Java-/Kotlin-/Scala-Apps. JDBC-Strings haben ein `jdbc:`-Präfix, das andere Tools nicht verstehen. Der Konverter ergänzt und entfernt es.
- MongoDB-Replica-Sets. Strings wie `mongodb://user:pass@a,b,c/db?replicaSet=rs0` haben mehrere Hosts, der Parser listet sie alle.
- Eine kaputte Verbindung debuggen. Pasten, sehen, dass der Tippfehler im Hostname ist oder der Slash vor dem DB-Namen fehlt.
Arbeitest du auch mit SQL, schau den SQL-Formatter oder den SQL-Dialekt-Konverter.