JSON in CSV konvertieren (oder zurueck), ohne Excel und ohne Code
Du hast eine JSON-Response von einer API, aber der Kunde will die Daten in Excel. Oder andersrum: der Buchhalter schickt eine CSV und deine App nimmt nur JSON. Von Hand? Halbe Stunde plus Tippfehler. In Excel oeffnen? Fuehrende Nullen weg, Datumsformate verstuemmelt, falscher Trenner.
Paste deine Daten links, waehl die Richtung (JSON -> CSV oder CSV -> JSON) und kopier das Ergebnis. Kein Upload, kein Account, kein Limit. Verschachtelte Objekte in JSON werden mit Punkten geflattened (`user.name`, `user.address.city`), Arrays in Werten koennen als Text bleiben oder zu einer Zeile pro Element expandiert werden.
Der CSV-Parser ist RFC-4180-konform: er versteht quoted Felder mit Kommas drin, Zeilenumbrueche in Zellen und das doppelte-Quote (`""`) Escape. Er erkennt den Trenner automatisch (Komma, Semikolon, Tab) und kann optional `true`/`false` zu Booleans und `42`/`3.14` zu Numbers konvertieren. Alles laeuft im Browser.
So nutzt du das Tool
- Richtung waehlen oben: JSON -> CSV wenn du ein Array von Objekten exportieren willst, CSV -> JSON wenn du ein Spreadsheet in eine App laden willst.
- Input pasten links. Bei JSON typisch ein Array von Objekten (z.B. API-Response), aber auch ein einzelnes Objekt geht. Bei CSV ist die erste Zeile meist die Header.
- Fuer JSON -> CSV: waehl einen Trenner (Komma fuer US/UK, Semikolon fuer Kontinentaleuropa, Tab fuer Excel-Paste), den Quote-Style (minimal nur wo noetig, oder always) und ob du eine Header-Zeile willst.
- Fuer CSV -> JSON: der Trenner wird automatisch erkannt (kannst du forcieren), schalt Smart Parsing ein, um Zahlen und Booleans typisiert zu halten, oder aus, wenn alles String bleiben soll.
- Verschachtelte Keys in JSON werden mit Punkten geflattened: `{ "user": { "name": "Alice" } }` wird zur Spalte `user.name`. Andersrum genauso, Spalte `address.city` in CSV baut ein verschachteltes Objekt.
- Arrays in Werten steuerst du per Toggle: als Text behalten (`["a","b"]` in einer Zelle) oder in Zeilen expandieren (jedes Element eigene Zeile, andere Spalten wiederholen).
- Ergebnis kopieren mit einem Klick oder als Datei runterladen (`.csv` oder `.json`). Der Dateiname enthaelt das Datum, sodass aufeinanderfolgende Exporte sich nicht ueberschreiben.
Wann das nuetzlich ist
Sechs Situationen, in denen der Konverter eine halbe Stunde Fummelei spart:
- API-Daten fuer einen Kunden in Excel exportieren. Der Kunde will einen "Maerz-Verkaufsbericht" in Excel. Die Daten leben als JSON in deiner API. Paste die Response, waehl Komma als Trenner, lad die `.csv` runter und schick sie per Mail. Zwei Minuten statt einen Export-Endpoint zu schreiben.
- Spreadsheet des Buchhalters in deine App laden. Der Buchhalter schickt eine Rechnungsliste in Excel. Deine App nimmt nur JSON ueber den Import-Endpoint. Speicher das Sheet als CSV, paste hier, kopier das JSON, paste in den Importer. Kein Custom-Parser noetig.
- Daten zwischen Systemen migrieren. Das alte CRM exportiert Kontakte als CSV, das neue importiert JSON. Tausend Records in einer Sekunde konvertiert, Vorschau checken, dass Adressen korrekt verschachtelt sind (`address.street`, `address.city`), hochladen.
- API-Responses im Spreadsheet bearbeiten. Du holst Daten von einer API, willst aber in Excel filtern statt noch einen Endpoint zu schreiben. JSON zu CSV, in Sheets oeffnen, Filter und Pivot-Tabelle. Kein Code.
- Test-Fixtures vorbereiten. Du hast Sample-Daten in Excel, aber deine Tests erwarten JSON. Als CSV exportieren, hier konvertieren mit Smart Parsing an (Zahlen bleiben Zahlen) und in deine `fixtures.json` pasten.
- Daten vor DB-Import reinigen. Du hast eine CSV mit komischen Trennern (Semikolons, Tabs) und Sonderzeichen in Quotes. Der RFC-4180-Parser kommt klar: zu JSON konvertieren, im Browser checken, dann mit Vertrauen in die DB.