Wem gehoert diese Domain? Wann laeuft sie ab?
Tipp eine Domain (wie example.com), klick Pruefen, das Tool holt den oeffentlichen Registrierungs-Record: Registrar, Erstellungs- und Ablaufdaten, Status-Flags und Nameserver.
Das Tool fragt RDAP (Registration Data Access Protocol), den modernen WHOIS-Nachfolger, der sauberes JSON gibt. Fuer TLDs ohne RDAP (meist aeltere ccTLDs wie .de oder .pl) faellt das Tool auf das klassische TCP-WHOIS-Protokoll zurueck und parst die Text-Antwort.
Die meisten persoenlichen Kontaktdaten sind heute per DSGVO versteckt, das Tool sagt dir, wenn das so ist.
So nutzt du das Tool
- Domain in purer Form: `example.com`, nicht `https://example.com/pfad`. Das Tool entfernt Scheme und Pfad automatisch.
- Klick Pruefen oder druck Enter. Abfrage dauert 1-3 Sekunden (RDAP) oder 3-8 Sekunden (WHOIS-Fallback).
- Lies die Karten: Registrierung (wer betreibt), Daten (Warnung bei Ablauf unter 90 Tagen), Status (Registry-Sperren in Klartext), Nameserver und Abuse-Kontakt.
- Sagt das Panel verfuegbar, ist die Domain nicht registriert und du kannst sie bei deinem Lieblings-Registrar schnappen.
Wann das nuetzlich ist
Sechs typische Situationen, in denen ein schneller WHOIS/RDAP-Lookup Zeit spart:
- Domain kaufen oder pruefen. Wer besitzt sie gerade, wann laeuft sie ab, welcher Registrar.
- Phishing-Untersuchung. Eine verdaechtige Lookalike-Domain in deinem Postfach: Erstellungsdatum (sehr neu) und Privacy-Redaction sind dicke rote Flaggen.
- DNS-Migration. Pruef, ob Nameserver matchen, was dein DNS-Provider erwartet, danach voller Record-Dump im DNS-Lookup.
- Anti-Hijack-Check. Pruef, dass clientTransferProhibited bei deinen eigenen Domains an ist, damit keiner sie wegtransferiert.
- Renewal-Planung. Erkenn Domains, die in den naechsten 90 Tagen ablaufen, bevor jemand anders zugreift.
- Abuse-Report. Hol die abuse@-Adresse direkt aus dem Registrar-Record statt durch dessen Website zu jagen.
Nach dem Check: validier das Live-Cert im SSL-Zertifikats-Pruefer und Crawler-Regeln im robots/sitemap-Validator.