Sind wortbasierte Passwörter sicher und wie erstelle ich eines?
Passphrase-Generator: statt zufälliger Zeichen wie "Kx9$gF#pR2vZ" bekommst du "able-tank-wide-yarn-zone-2", leichter zu merken und kryptografisch genauso stark.
Der Diceware/EFF-Algorithmus: 5-7 Wörter aus einer rund 500-Wort-Liste = 50-70 Bit Entropie, durch Brute-Force praktisch nicht zu knacken.
Perfekt für Master-Keys von Passwort-Managern, Laptop-Login, telefonisches Diktieren. Die gesamte Generierung passiert in deinem Browser.
So nutzt du das Tool
- Anzahl Wörter wählen. 5-6 Wörter ist der Standard (50-60 Bit). 7+ für maximale Sicherheit.
- Wähle ein Trennzeichen: Bindestrich (-), Unterstrich (_), Punkt (.) oder Leerzeichen. Akzeptiert ein Dienst keine Leerzeichen, nimm den Bindestrich.
- Optional: Großbuchstaben (Erstbuchstabe jedes Wortes oder alle), manche Seiten verlangen es.
- Hänge eine Ziffer und/oder ein Sonderzeichen ans Ende. Die meisten Unternehmensrichtlinien verlangen das.
- Klicke Kopieren und füge das Ergebnis direkt in einen Passwort-Manager ein (1Password, Bitwarden, KeePassXC).
Wann das hilfreich ist
Fünf typische Situationen, in denen eine Passphrase einen zufälligen Zeichenstring schlägt:
- Masterpasswort des Passwort-Managers. Du merkst dir nur eines, eine Passphrase ist also ideal (lang, aber lesbar).
- Laptop- oder Desktop-Login. Tippst du täglich, viel angenehmer als zufällige Zeichen.
- Passwort für verschlüsselte Festplatten (LUKS, BitLocker, FileVault). Wird bei jedem Bootvorgang eingegeben.
- System-Admin-Passwort (root, sudo). Selten genutzt, muss aber sitzen.
- PGP-/GPG-Schlüsselpassphrase. Wertvolle Schlüssel, Passwort gehört ins Gedächtnis.
Für alltägliche Konten im Passwort-Manager nimm den zufälligen Passwort-Generator, du merkst es dir ohnehin nicht, also spielt Lesbarkeit keine Rolle.