Wie schreibe ich einen guten Bild-Prompt für Midjourney, Stable Diffusion und DALL-E
Jeder KI-Bildgenerator spricht eine andere Sprache. Midjourney mag kurze Keywords, durch Kommas getrennt. Stable Diffusion mag auch Keywords, aber manche mit einer Zahl daneben, die sagt *"das ist wichtiger"*. DALL-E bevorzugt ganze Sätze, wie ein Gespräch mit einem Menschen. Flux liegt irgendwo dazwischen.
Du klickst, was du sehen willst: Motiv, Stil (fotorealistisch, Anime, Aquarell und so), Stimmung, Beleuchtung, Bildausschnitt, Farbpalette, Bildverhältnis. Du kannst auch listen, was wegbleiben soll (*"keine Wasserzeichen"*, *"kein unscharfer Hintergrund"*).
Das Tool baut einen fertigen Prompt im Format deines gewählten Generators. Dieselbe Idee kommt in vier Versionen raus. Paste sie, wo du willst, vergleich, welche am besten aussieht. Du musst nicht merken, wie jeder Service funktioniert.
So nutzt du den Builder
- Was im Bild ist: schreib kurz, wer oder was. Beispiel: *"eine junge Hexe auf einem Besen"*. Du kannst hinzufügen, was sie tun: *"einen Zauber über einem glühenden Kessel sprechend"*.
- Wähle einen Stil aus der Liste: fotorealistisch, cinematisch, Anime, Ölgemälde, Pixel Art, Cyberpunk, Fantasy, minimalistisch, Aquarell, 3D-Rendering. Ein Klick = ein passendes Set Keywords.
- Stimmung abstimmen: Stimmung (düster, freudig), Beleuchtung (Sonnenuntergang, Neon, Kerzen), Ausschnitt (Untersicht, Gesicht-Nahaufnahme), Kamera (85-mm-Porträt-Linse, Makro), Palette (pastell, warm, schwarz-weiß).
- Detail-Level: einfach (schnell, fürs Skizzieren von Ideen), ausgewogen (Standard), stark detailliert (langsamer, mehr Detail, überzieht aber manchmal und ruiniert Gesichter).
- Bildverhältnis (z. B. 16:9, 1:1): 1:1 für Instagram, 9:16 für Reels und TikTok, 16:9 für Desktop-Wallpaper oder YouTube-Thumbnails, 4:5 für vertikale Posts.
- Liste der Dinge, die wegbleiben sollen: klick die Standards (unscharf, Wasserzeichen, hässliche Hände) oder füg eigene hinzu. Das Tool setzt sie an die richtige Stelle, jeder Generator handhabt das anders.
- Wähle, wo du es einfügen wirst: Midjourney, Stable Diffusion, DALL-E oder Flux. Das Format passt sich an. Du kannst alle vier Versionen nebeneinander vergleichen.
Wann das nützlich ist
Sechs typische Situationen, in denen dieser Builder dir einen konkreten Vorsprung gibt:
- Dieselbe Idee in mehreren Tools testen. Du hast ein Konzept (*"Krieger im Wald bei Sonnenuntergang"*). Ein Klick liefert vier Prompt-Versionen (Midjourney, Stable Diffusion, DALL-E, Flux). Füg jede ein und wähl das schönste Ergebnis.
- Grafiken für Social Media machen. Du brauchst einen Instagram-Post (quadratisch 1:1), Reels (vertikal 9:16), einen Blog-Header (horizontal 16:9). Klick das Format, das Tool fügt den Rest hinzu. Du musst nicht merken, dass Midjourney --ar 16:9 nutzt.
- Illustrationen für Blog oder E-Book. Du willst, dass jedes Bild im Buch ähnlich aussieht. Wähl einen Stil (z. B. *"Aquarell"*) und änder nur das Motiv jeder Illustration. Alles sieht aus, als käme es aus derselben Hand.
- Mit Stilen spielen. Du weißt nicht, wie *"Cyberpunk + fotorealistisch"* oder *"Fantasy + Aquarell"* aussehen. Klick, generier, sieh. Lernen durchs Spielen.
- Mockups für einen Kunden. Der Kunde will drei Stiloptionen zur Auswahl. Du baust drei Prompts, generierst, präsentierst. Schneller als per Hand zeichnen.
- Lernen, wie jeder Generator funktioniert. Du siehst, wie Midjourney sich von Stable Diffusion unterscheidet, durch fertige Beispiele statt Doku lesen.