Was kostet ein Chatbot pro Monat? (GPT, Claude, Gemini)
Denkst du an einen Chatbot für deine Website, deinen Shop oder ein Team-Tool? Bevor du bei einem Anbieter unterschreibst oder einem Kunden ein Angebot machst, prüf, was er wirklich pro Monat kostet. Hier wird nicht geraten: du gibst wie viele Fragen pro Tag, wie lang die Frage, wie lang die Antwort ein, und du bekommst eine konkrete Zahl.
Der Rechner zeigt Tages-, Monats- und Jahreskosten auf einmal für die 7 beliebtesten Modelle (GPT-4o, GPT-4o mini, Claude Sonnet, Claude Haiku, Claude Opus, Gemini Pro, Gemini Flash). Das günstigste ist grün markiert, du siehst sofort, wo Einsparungen liegen.
Preise sind per Hand von den offiziellen Preisseiten von OpenAI, Anthropic und Google eingetragen, mit dem letzten Verifizierungsdatum neben jedem Modell. Du bekommst auch einen USD/EUR-Schalter (Kurs selbst setzen) und einen Schieberegler für den Rabatt auf sich wiederholende Teile der Eingabe, der bis zu 90 % betragen kann.
So nutzt du den Rechner
- Tipp ein, wie viele Fragen pro Tag, also wie oft jemand im Chat auf Senden klickt (ein Klick ist eine Frage).
- Tipp die durchschnittliche Frage-Länge in Token ein. Ein Token ist ein Textstück, das das Modell als eine Einheit sieht. 1 englisches Wort ≈ 1,3 Token.
- Tipp die durchschnittliche Antwortlänge genauso ein, in Token.
- Die Tabelle unten zeigt Tages-, Monats- und Jahreskosten für jedes der 7 Modelle. Das günstigste ist grün markiert, plus wie viel du sparst gegenüber dem teuersten.
- Der % der Fragen mit Rabatt auf wiederholte Teile-Regler: wenn du jedes Mal dieselbe Anweisung sendest (*"du bist ein Shop-Assistent, antworte höflich..."*), gibt das Modell einen Rabatt darauf. Der Regler zeigt, wie viel du sparst.
- USD/EUR-Schalter: Kurs manuell setzen (z. B. 0,92 EUR pro 1 USD).
- "Nur Top 5"-Ansicht versteckt die teuersten Modelle, damit die Tabelle aufgeräumt bleibt.
Wann das nützlich ist
Sechs typische Situationen, in denen der Rechner eine konkrete Antwort statt einer Schätzung liefert:
- Ein Kundenprojekt kalkulieren. Der Kunde fragt: *"was kostet mich ein Chatbot für 5.000 Kunden am Tag?"*. Du tippst die Zahlen ein und zeigst eine konkrete Monatszahl statt zu raten. Der Kunde sieht, dass du die Mathematik wirklich kennst.
- Auswählen, welches Modell du nutzt. Claude Sonnet oder GPT-4o für Kundensupport? Der Unterschied wirkt winzig (ein paar Cent pro Frage), aber multipliziert mit 365 Tagen und 100 Kunden pro Tag summiert er sich auf Tausende Euro pro Jahr. Du siehst es sofort, keine Kopfrechnung.
- Prüfen, ob die Migration zu einem günstigeren Modell sich lohnt. Du nutzt ein teures (z. B. Claude Opus), aber für 80 % deiner Aufgaben reicht ein günstigeres (Claude Haiku). Der Rechner zeigt, es kann um ein Vielfaches günstiger bei gleicher Qualität auf einfachen Fragen sein. Die Entscheidung trifft sich selbst.
- Prüfen, ob der Rabatt auf wiederholte Teile sich lohnt. Du hast eine lange Anweisung fürs Modell (5.000 Token: *"antworte wie ein Finanzberater, versprich nie Renditen..."*), die sich bei jeder Frage wiederholt. Der Regler zeigt, wie viel du mit aktiviertem Rabatt sparst und ob der Aufwand sich lohnt.
- Startup-Budgetierung. Du hast 100 EUR im Monat fürs Modell. Wie viele Fragen pro Tag kannst du dir auf günstigem Gemini Flash gegenüber teurerem GPT-4o leisten? Tipp das Budget ein, spiel mit Zahlen, sieh die Obergrenze.
- Alle 7 Modelle vor dem Launch vergleichen. Statt sieben Preisseiten zu lesen und in eine Tabelle zu kleben, bekommst du sofort eine Side-by-Side-Tabelle. Entscheidung auf Daten, nicht auf Bauchgefühl.