Wie viele Handy-Ladungen bringt meine Powerbank wirklich?
Du kaufst eine 20.000 mAh-Powerbank, dein Handy hat 4.000 mAh: klingt nach 5 vollen Ladungen. Realität: 3 bis 4. Warum? Die Powerbank verliert Energie auf dem Weg nach draußen (Hitze, Kabel, das Hochsetzen von 3,7 V auf 5 V am USB-Port kostet 15-30 %, bei schlechten Bedingungen mehr).
Hersteller drucken die Schachtelzahl: unser Rechner zeigt dir die reale Zahl. Tipp deine Powerbank-Kapazität ein, wähl dein Handy aus der Liste (iPhones, Galaxy, Pixel, OnePlus, Xiaomi), sieh genau, wie viele Ladungen du bekommst.
Plus: ein realistischer Modus (alte Powerbank, billiges Kabel, Laden in der Kälte), ein USB-PD-Modus (modernes Laptop-Laden, weniger Verluste), Vergleich in Wh (die ehrliche Einheit) und eine Flughafen-Limit-Warnung (über 27.000 mAh darfst du sie nicht ins Flugzeug nehmen).
So nutzt du den Rechner
- Tipp die Powerbank-Kapazität in mAh ein, lies sie von der Schachtel oder dem Gehäuse ab. Schnell-Buttons 5k / 10k / 20k / 26,8k / 30k decken die beliebten Größen ab.
- Wähle ein Handy aus der Liste (20+ Modelle, iPhone 13 bis 16 Pro Max, Galaxy S23-S24 Ultra, Pixel 8, OnePlus 12, Xiaomi 14, Redmi Note 13, plus Tablets). Die Kapazität wird automatisch eingetragen. Du kannst auch eine eigene Zahl eingeben.
- Wähle einen Modus: Marketing (die Schachtelzahl, die Hersteller-Lüge), Standard (typische Powerbank, Zimmertemperatur, häufigster Fall), Realistisch (alte Powerbank, kaltes Wetter, billiges Kabel, Worst Case).
- Lies das Ergebnis: *"Etwa 3,6 Ladungen"*. Das ist die reale Zahl, nicht die Marketing-Zahl.
- Wh / Wattstunden: drei Kacheln zeigen die ehrliche Kapazitätseinheit (mAh lügt, weil es die Spannung ignoriert). Eine 10.000-mAh-Powerbank bei 3,7 V = 37 Wh: das ist die reale Kapazität.
- Erweiterte Sektion: manueller Effizienz-Schieberegler (50-100 %), USB-PD-Modus (Laptop-Laden, 85 % Effizienz ohne Hochsetzen der Spannung), Zellspannungs-Override (3,6 / 3,7 / 3,8 V) und Handy-Spannung (3,85 V Standard).
- Wenn du über 27.000 mAh eingibst, warnt dich der Rechner: das fliegt nicht mit dir. Fluglinien sperren alles über 100 Wh (≈ 27.000 mAh).
Wann das nützlich ist
Die häufigsten Anwendungen:
- Eine neue Powerbank kaufen. Die Schachtel behauptet *"lädt dein iPhone 6-mal!"*. Du tippst ein: 20.000 mAh + iPhone 15. Marketing-Modus zeigt 6, realistischer Modus zeigt 3-4. Du weißt jetzt, was du wirklich bekommst.
- Eine Reise planen. 3 Tage off-grid, dein Handy stirbt einmal am Tag, zwei Personen. Das sind 6 Ladungen. Du prüfst, ob eine 10.000-Powerbank reicht (tut sie nicht, 4-5 max.) oder ob 20.000 sicherer ist (wahrscheinlich ja).
- Zwischen Modellen wählen. Eine 40-EUR-Anker-10.000-Pro vs. eine 35-EUR-Xiaomi-20.000. Die erste hat bessere Effizienz, die zweite mehr Kapazität. Du prüfst beide im realistischen Modus und siehst den konkreten Unterschied in der Anzahl Ladungen.
- Fliegen. Du prüfst, ob deine Powerbank durch die Sicherheitskontrolle kommt. Du tippst die Kapazität ein, der Rechner zeigt Wh (Flugregeln sind in Wh, nicht mAh) und warnt dich, wenn du die 100-Wh-Decke überschreitest.
- Einen Laptop von einer Powerbank laden. Du hast eine USB-PD-Powerbank (Power Delivery, 65 W oder 100 W). Aktivier den PD-Modus im erweiterten Bereich, die Effizienz springt auf 85 %, weil PD direkt in der Spannung ausgibt, die dein Laptop will (15-20 V), kein Hochsetzen von 3,7 V.
- Sanity-Check des Marketings. *"30.000 mAh!"*: die Zahl ist technisch korrekt, aber gemessen bei 3,7 V innerhalb der Powerbank. Was tatsächlich in dein Handy fließt, entspricht 20.000-22.000 mAh (nach Hochsetz-Verlusten). Der Rechner macht das sichtbar.
- Alte Powerbank. Du hast sie seit 3 Jahren, sie lädt schlechter als früher. Du wählst realistischen Modus: die Standard-65 %-Effizienz berücksichtigt verschlissene Zellen, müde Kabel und kaltes Wetter.
Verwandtes: konfigurier ein vollständiges DIY-Pack im Akkupack-Rechner, dimensionier eine Wand-USV im USV-Laufzeit-Rechner, und übersetz Wattstunden in eine Geldzahl mit dem Strompreis-Rechner.